Warum Sport gut für deinen Schlaf sein kann – oder eben auch nicht.

Warum Sport gut für deinen Schlaf sein kann – oder eben auch nicht.

 

Guter Schlaf ist unumstritten einer der wichtigsten Faktoren für einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil. Wer zu wenig oder schlecht schläft, merkt schnell, dass es an Energie für die großen und kleinen Aufgaben fehlt, die Tag für Tag gemeistert werden wollen – von den langfristigen gesundheitlichen Nachteilen anhaltenden Schlafmangels gar nicht zu sprechen.

 

Das eine regelmäßige sportliche Routine mindestens genauso viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, wie guter Schlaf, brauchen wir hoffentlich nicht zu erwähnen. Trotzdem ist es jedem von uns schon einmal passiert, dass man nach einer abendlichen Trainingseinheit nur schlecht in den Schlaf findet, oder sogar Probleme mit dem Durchschlafen hat. Dabei kann sportliche Aktivität durchaus zu einem besseren Schlaf führen. Damit ihr in Zukunft weder auf euren Schlaf, noch auf das Workout nach Feierabend verzichten müsst, haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt:

 

  1. Nicht zu spät, nicht zu intensiv
    Natürlich ist es immer abhängig davon, wie der individuelle Biorhythmus aussieht – manche laufen erst am Abend zu Hochform auf, während andere sich nach Beginn der Prime Time kaum noch auf den Beinen halten können - generell kann man aber festhalten, dass intensive Trainingseinheiten am besten direkt nach Feierabend und mit ausreichend Abstand zum Zubettgehen eingeplant werden sollten. So hat der Körper noch genügend Zeit, wieder herunterzufahren, bevor man ins Bett geht. Leichtes Ausdauertraining, Yoga, Pilates oder Faszientraining haben hingegen durchaus einen entspannenden Effekt und können dadurch auch später in den Tagesablauf integriert werden, ohne dass nachteilige Effekte für den Schlaf befürchtet werden müssen.

 

  1. Ein leichter Snack
    Eigentlich ist es gesunder Menschenverstand. Wenn es schon spät geworden ist und der Körper noch damit beschäftigt ist, sich von der letzten Trainingseinheit zu erholen, tut man sich mit einem reichhaltigem Abendessen keinen Gefallen. Dadurch hat der Körper nämlich zwei Baustellen, auf denen er nachts arbeiten muss und ein erholsamer Schlaf rückt damit erst einmal in weite Ferne. Bereitet euch lieber einen leichten Snack zu – das ist besser für die Gesundheit und macht genauso satt.

 

  1. Routine ist der Schlüssel
    Manchmal lassen die täglichen Verpflichtungen es einfach nicht zu, dass man sich die Sporteinheit so legt, wie es eigentlich sein sollte. Dann ist der Bootcamp Kurs eben um 21 Uhr – deswegen lieber keinen Sport machen? Das ist natürlich nicht Sinn der Sache – man kann sich aber langsam an das Maximum herantasten und sich eine entsprechende Routine aufbauen. Lasst es in den ersten Kursen etwas langsamer angehen und steigert die Intensität des Workouts vom Mal zu Mal. Man muss nicht sofort 110% geben und gönnt seinem Körper somit die Zeit sich auf den neuen Rhythmus einzustellen. Diese Regelmäßigkeit normalisiert mit der Zeit auch den Schlaf nach einer anstrengenden Trainingseinheit.

 

  1. Wie wäre es mit einem Abend-Ritual?
    Vielleicht hört es sich im ersten Moment esoterisch an, Rituale können aber durchaus dabei helfen, nach einem anstrengenden Tag schneller wieder zur Ruhe zu kommen und Stress abzubauen. Unter anderem auch den Stress, den wir unserem Körper durch ein intensives Workout zumuten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Tasse Tee vor dem Schlafengehen oder einer Flasche alkoholfreiem Bier auf der Terrasse, um einen langen Tag in Ruhe ausklingen zu lassen? Der darin enthaltene Hopfen kann das Einschlafen sogar fördern. Probiert es einfach mal aus.